Weiche Contactlinsen

  • enthalten einen gewissen Anteil Flüssigkeit (Wasser) und sind – ähnlich wie ein Schwamm – weich.
  • Sie schmiegen sich der Hornhaut an und sind daher von Anfang an fast nicht zu spüren. Eine Eingewöhnungszeit ist somit kaum erforderlich. Man setzt sie auf und vergisst sie ganz schnell.
  • Soll eine Hornhautverkrümmung mit einer weichen Contactlinse korrigiert werden, so ist eine besondere Weichlinse (torische Weichlinse) erforderlich.
  • Weiche Contactlinsen werden größer angepasst als die Hornhaut und bewegen sich kaum. Der Tränenfilm unter der Linse wird nur zu einem ganz geringen Teil während des Tragens ausgetauscht.
  • Werden weiche Contactlinsen täglich sehr lange (10 bis 16 Stunden) getragen, kann unter Umständen die Hornhaut unter der Linse etwas zu wenig Sauerstoff bekommen. Für den Linsenträger ist dies leider nicht spürbar, weshalb hier sehr sorgfältige Kontrollen der Hornhaut mindestens einmal jährlich erforderlich sind.
  • Weiche Contactlinsen erfordern eine sehr sorgfältige Pflege.

Weiche Contactlinsen gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen:

  • als Austausch-Contactlinsen z. B. für den täglichen, 2-wöchigen oder monatlichen Tausch
  • oder als individuell gefertigte (traditionelle) Weichlinsen, die 1 Jahr getragen werden.

Weiche Contactlinsen sind insbesondere dann zu empfehlen, wenn die Contactlinsen nicht regelmäßig getragen werden.

Sehen Sie auch „weiche Contactlinsen“ (PDF der Interlens)